Hochzeitspapeterie

Die Einladung gibt den Ton an. Alles andere folgt ihm.

Platzkarten, Tischnummern, Menü- und RSVP-Karten, QR- und Sitzplan-Poster liegen als Vorlagen nebeneinander in einem Editor. Ihr entscheidet einmal über Farbe und Schrift — statt den Look an fünf Stellen einzeln einzukaufen.

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Der übliche Weg — und dieser hier

Papeterie kommt meist aus zwei Richtungen: ein gekauftes Vorlagen-Set plus Copyshop, oder eine Papeterie-Designerin. Beide können etwas, das wir nicht können — eine Zeile der Tabelle gehört deshalb ihnen, und unter der Tabelle steht der Rest. Hier steht zuerst, was sich unterscheidet, wenn alle Teile gleich aussehen sollen.

Alle Kartenarten aus einer Bibliothek
Photogala: Platzkarte, Tischnummer, Menü- und RSVP-Karte, QR- und Sitzplan-Poster liegen als eigene Vorlagentypen nebeneinander — gefiltert auf die Kartenart, die ihr gerade baut, oder alle auf einmal.
Vorlagen-Set oder Designerin: Ein gekauftes Set deckt meist Einladung und Menükarte ab. Tischnummern, ein Poster oder eine RSVP-Karte kommen aus einer zweiten Quelle und treffen den Look nur ungefähr.
Etwas ändern
Photogala: Farbe, Schrift, Text und Anordnung liegen offen auf der Leinwand: Ebenen, Gruppen, Hilfslinien, Vorder- und Rückseite, Sprache je Element. Bis zu 100 Entwürfe pro Event, alle im selben Event.
Vorlagen-Set oder Designerin: Viele Sets lassen sich in ihrem Grafikdienst durchaus bearbeiten — Text tauschen geht schnell. Was im Set fehlt, müsst ihr dort aber selbst nachbauen; bei einer Designerin bedeutet jede Änderung eine weitere Korrekturschleife.
Papier, Veredelung, Druckdaten
Photogala: Hier verlieren wir. Ihr bekommt eine PDF-Datei in RGB — ohne Beschnitt, ohne CMYK, ohne Farbprofil; die Bilder in den Vorlagen liegen bei 1500 Pixel, was eine A6-Karte auf rund 257 dpi begrenzt. Papier sucht ihr selbst aus, wir drucken und verschicken nichts.
Vorlagen-Set oder Designerin: Ein gekauftes Set liefert oft druckfertige Daten mit Beschnitt. Eine Designerin wählt Papier, Prägung und Farbschnitt und schickt die Daten direkt an die Druckerei.
Digital und gedruckt
Photogala: Dieselbe Feier hat auch eine digitale Einladung: 27 Designs, jedes mit eigener Schrift-Trias und Palette; drei Schrift- und sechs Farbfelder könnt ihr überschreiben. Das Save the Date ist auf jedem Paket frei, die volle Fassung ab Plus.
Vorlagen-Set oder Designerin: Papeterie ist Papier. Der digitale Teil ist ein zweites Produkt, oft bei einem zweiten Anbieter — mit einer dritten Schriftauswahl.
Das Poster im selben Ton
Photogala: Der Sitzplan bekommt einen von 19 illustrierten Szenen-Stilen, dazu Papier, Vignette, Rahmen, Namensschild-Form und Schriftgröße — genug Stellschrauben, um ihn an den Ton der Karten heranzuführen, statt die Karten an ihn.
Vorlagen-Set oder Designerin: Das Poster wird meist separat gesetzt, oft von jemand anderem als das Kartenset — und trifft den Look dann so gut, wie sich zwei Quellen eben treffen.
Wenn der Tag vorbei ist
Photogala: Kopfzeile, Galerie-Layout und ein Farb-Preset bringen dasselbe Farbbild in eure Fotogalerie — mit Live-Vorschau, bevor ihr speichert.
Vorlagen-Set oder Designerin: Gedruckte Papeterie endet mit dem Abend. Was bleibt, ist das Papier — und das war es dann.

Was eine Designerin besser kann

Der größte Unterschied ist nicht der Druck, sondern die Herkunft des Motivs. Unsere Vorlagen sind fertig gezeichnet und stehen jedem Paar offen, das Photogala nutzt. Es entsteht nichts, was es vorher nicht gab: kein eigenes Monogramm, keine Illustration eures Trauorts, kein Motiv, das nur euch gehört. Und es schaut niemand auf euren Entwurf, bevor ihr ihn druckt — kein Korrekturlesen, keine Beratung zu Papier und Format, keine Musterkarte per Post. Genau das liefert eine Papeterie-Designerin, dazu echtes Papier, Prägung und druckfertige Daten. Wenn euch das eigene Motiv wichtiger ist als die Durchgängigkeit über alle Teile, seid ihr dort besser aufgehoben.

Sechs Aufnahmen aus dem laufenden Produkt

Sechs Bildschirmmitschnitte aus einem echten Hochzeits-Event — keine nachgebauten Screens, keine Renderings. Ihr seht genau das, was auf dem Bildschirm passiert.

27 Designs, einmal durchgeschaut

Das Video läuft ruhig durch die Designauswahl im Einladungs-Editor: Karte für Karte, jede mit eigener Schrift-Trias und eigener Palette. Hier fällt die erste Entscheidung — der Ton, den Menükarte, Platzkarten und Poster danach aufnehmen.

Ein Plan, ein anderer Stil

Der fertige Sitzplan liegt da, dann öffnet sich der Stil-Wähler: ein Raster kleiner Szenen, eine davon wird angeklickt — und der ganze Plan zeichnet sich im neuen Look neu. Interessant ist dabei weniger der Wechsel selbst als die Frage, wie nah der Plan an den Ton der Karten herankommt. Tische, Namen und Zuweisungen bleiben, wie sie sind.

Die Menükarte in vier Stilen

Im Menü-Werkzeug öffnet sich der PDF-Dialog. Im Vorschaufenster steht die fertige Karte auf A4 hoch; über den Stil-Wähler wechselt sie zwischen den vier Stilen und baut sich jedes Mal neu auf. Exportiert wird im Video nichts.

Der Vorlagen-Browser, nach Kartenart gefiltert

Aus der Menükarte heraus öffnet das Design Studio seinen Vorlagen-Browser. Zuerst zeigt er nur die Vorlagen, die zur gerade gewählten Kartenart passen; dann wird auf „Alle“ umgeschaltet und durch die ganze Bibliothek gescrollt — Platzkarten, Tischnummern, Menü- und RSVP-Karten, QR- und Sitzplan-Poster. Übernommen wird im Video keine.

Dieselben Farben, jetzt auf dem Bildschirm

Der Stil-Reiter der Event-Einstellungen mit offener Live-Vorschau: Kopfzeile und Galerie-Layout werden durchgeschaltet, zum Schluss ein Farb-Preset, das Primär-, Akzent- und Hintergrundfarbe zusammen setzt. Die eingerahmte Galerie daneben ändert sich sofort mit.

Und am Ende steht es dort drin

Ein Handy, die gemeinsame Galerie, ein ruhiger Scroll über die obersten Reihen und wieder zurück nach oben. Dasselbe Farbbild, das auf den Karten lag, rahmt jetzt die Fotos des Abends — der letzte Ort, an dem euer Look auftaucht.

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Häufige Fragen zur Papeterie

Gibt es einen Schalter, der eine Farbe automatisch auf alle Teile legt?
Nein, und wir behaupten es auch nicht. Ihr setzt Farbe und Schrift an vier Stellen: in der Einladung (drei Schriftfelder, sechs Farbfelder), im Szenen-Stil des Sitzplans, im Stil der Menükarte und auf der Leinwand des Design Studios — dazu ein fünftes Mal in den Event-Einstellungen, wenn derselbe Ton auch in der Galerie stehen soll. Der Unterschied zum üblichen Weg ist nicht Automatik, sondern dass alle diese Stellen in demselben Event liegen und dieselben Namen, Tische und Gänge benutzen. Ihr legt den Look also einmal fest, statt ihn mehrfach zu beschaffen.
Was kostet das Gestalten — und wo hört das kostenlose Paket auf?
Gestalten kostet nichts: Vorlagen, Stile, die Leinwand, die Vorschau und bis zu 100 Entwürfe pro Event sind auf jedem Paket frei, auch im kostenlosen. Bezahlt wird das Ausliefern. Ab dem 21. Gast sperrt der Server den Sitzplan-Export — und mit ihm im selben Dialog die Platzkärtchen und Tischnummern —, dazu die Gast-Platzsuche, die persönlichen RSVP-Links und den Gästelisten-Export. Unabhängig von der Gästezahl beginnen die volle digitale Einladung statt Save the Date und die eigenständige Vorlagen-Seite erst beim Plus-Paket (39 €); die aus den Werkzeugen heraus geöffneten Studios sind davon nicht betroffen. Menükarte als PDF und das Menükarten-Studio hängen an keiner der beiden Grenzen.
Sind die Dateien druckfertig für eine Druckerei?
Nur eingeschränkt, und das gehört gesagt: Ihr bekommt eine PDF-Datei in RGB. Kein CMYK, kein Beschnitt, kein Farbprofil, keine Preflight-Prüfung — und Bilder liegen bei 1500 Pixel, was eine A6-Karte auf rund 257 dpi deckelt. Für den Digitaldruck im Copyshop und für den Drucker zu Hause reicht das. Wenn ihr eine Offset-Druckerei mit Beschnitt beauftragt, zeigt ihr die Datei besser vorher dort. Photogala selbst druckt und verschickt nichts.
Bleibt der Look erhalten, wenn wir zwei Tage vorher noch jemanden umsetzen?
Ja. Sitzplan-Bilder, Tisch-Listen und Menü-Blöcke sind keine Kopien, sondern verknüpfte Blöcke mit einem Fingerabdruck der Daten. Ändert sich der Plan danach, meldet das Studio den Block als veraltet und aktualisiert ihn an Ort und Stelle; Layout, Schrift und Farbe bleiben stehen. Die Datei erzeugt ihr danach einfach neu — so oft ihr wollt, solange euer Paket den Export deckt.
Können wir ein halbes Jahr vorher gestalten, ohne dass etwas abläuft?
Ja, und das ist der Teil, den kaum jemand erwartet: Die Speicherdauer eures Events hängt an der Galerie. Sie beginnt mit dem ersten hochgeladenen Foto (in den bezahlten Paketen mit dem zehnten), nicht mit der Anmeldung. Entwürfe, Karten, Sitzplan und Menü zählen nicht mit, und auch Bilder, die ihr ins Design Studio ladet, starten die Uhr nicht. Ihr könnt also lange vor dem Termin an der Papeterie sitzen, ohne dass eine Frist läuft.
Verschickt ihr die Einladung oder die Karten für uns?
Nein — gedruckt wie digital endet unsere Arbeit bei der Datei. Zur Druckerei bringt ihr die PDF, und den Link samt QR-Code verteilt ihr genauso selbst: auf der gedruckten Karte, in der Gruppe, persönlich. Einen Versandweg Richtung Gästeliste gibt es nicht, also auch keine Mail, kein SMS, kein WhatsApp und keine Erinnerung an alle, die noch nicht geantwortet haben.

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