Tagesablauf

Um 15:45 weiß jeder Gast, was gerade dran ist.

Der Ablaufzettel hängt am Eingang, die Sprachnachricht ist drei Tage alt — und am Tag selbst fragen trotzdem alle den Trauzeugen. Bei uns öffnen eure Gäste dieselbe Event-Seite wie für die Galerie und sehen den Tag als Zeitachse, mit einem Marker auf dem Punkt, der gerade läuft.

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Ablaufzettel oder Zeitachse am Handy

Derselbe Tag, dieselben Programmpunkte — zwei Wege, sie zu den Gästen zu bringen.

Wo der Ablauf steht
Photogala: Auf dem Handy jedes Gastes, hinter derselben Event-Seite wie die Galerie — ohne App, ohne Konto
Ablaufzettel & Gruppenchat: Ein Aushang am Eingang und eine Nachricht in der Gruppe — beides wird meist genau einmal gelesen
Wenn sich etwas verschiebt
Photogala: Startzeit im Editor ändern — oder mit „alles verschieben" den ganzen Rest des Tages; wer die Seite danach öffnet, sieht die neue Zeit
Ablaufzettel & Gruppenchat: Der gedruckte Zettel bleibt auf der alten Zeit stehen; die Korrektur muss zusätzlich herumgesagt werden
Am Eventtag selbst
Photogala: Ein „Jetzt"-Marker sitzt auf dem Punkt, der gerade läuft, und rückt von selbst weiter — niemand muss nachladen
Ablaufzettel & Gruppenchat: Der Zettel zeigt den ganzen Tag gleich; wo man gerade ist, rechnet jeder selbst nach
Mehrere Tage, mehrere Abläufe
Photogala: Bis zu 20 Zeitpläne, jeder mit eigenem Datum, als Tabs nebeneinander; Punkte dürfen über Mitternacht laufen
Ablaufzettel & Gruppenchat: Für jeden Tag ein eigenes Blatt — und die Gäste müssen wissen, welches gerade gilt
Dauer und Verantwortliche
Photogala: Jeder Punkt trägt Startzeit, Dauer, Symbol und die zuständige Person — Gäste und Dienstleister lesen dieselbe Seite
Ablaufzettel & Gruppenchat: Meist zwei Dokumente: die ausführliche Fassung für die Dienstleister, die kurze für die Gäste
Ohne Empfang, ohne Akku
Photogala: Hier verlieren wir: Die Seite muss geladen werden. Im Funkloch hinter der Scheune oder mit leerem Handy sieht der Gast nichts — als Rückfallebene bleibt nur der Browser-Ausdruck
Ablaufzettel & Gruppenchat: Hier gewinnt Papier: Der Aushang an der Wand funktioniert ohne Netz, ohne Akku und ohne Erklärung

Was unser Zeitplan nicht kann

Zwei Dinge müssen wir zugeben. Erstens kann der Zeitplan bis heute nur eines: gedruckt werden, über das Druckfenster des Browsers. Es gibt keinen PDF-Export, keine Kalenderdatei zum Abonnieren, keine Erinnerung, die um 15:45 auf dem Handy aufpoppt — und anders als bei Platzkarten oder Menükarte auch keine gestaltete Druckvorlage. Der Aushang, der dabei herauskommt, sieht aus wie ein Browser-Ausdruck. Wer den Ablauf im Kalender der Trauzeugen haben will, trägt ihn dort von Hand ein. Zweitens hilft die beste Zeitachse nur den Gästen, die sie auch öffnen. Wer sein Handy in der Tasche lässt, fragt weiter — den Trauzeugen, wie immer.

Was eure Gäste am Handy sehen

Fünf Mitschnitte vom Handy eines Gastes, aufgenommen in einer laufenden Demo-Hochzeit.

Antippen, scrollen, Bescheid wissen

Im Video tippt ein Gast auf der Startseite des Events die Kachel „Zeitplan" an und scrollt durch den Tag: Ankommen, Trauung, Fotos, Essen — jeder Punkt mit Uhrzeit, Dauer und, wenn ihr sie eintragt, der zuständigen Person, aufgereiht an einer senkrechten Zeitachse. Kein Konto, kein Download, keine App. Am echten Eventtag steht oben zusätzlich ein „Jetzt"-Hinweis mit dem Punkt, der gerade läuft — und in der Pause dazwischen, wann es weitergeht.

Derselbe Ablauf, mitten in der Einladung

Dieser Clip scrollt durch die digitale Einladung: Countdown, Galerie-Teaser, dann der Ablauf des Tages als Leiste, danach die illustrierte Sitzplan-Szene und am Ende die RSVP-Karte. Der Programm-Abschnitt zieht seine Punkte aus demselben Zeitplan — ihr pflegt ihn an einer Stelle, nicht an zweien. Die volle Einladung öffentlich zu schalten gehört ab Plus dazu; das Save the Date ist im kostenlosen Paket.

Nach dem Ablauf kommt die Platzfrage

Dieselbe Kachelreihe, ein Fingertipp weiter: Neben „Zeitplan" liegt „Platz finden". Der Gast tippt seinen Vornamen ein und bekommt Tisch und Platznummer zurück — eine Liste aller Gäste sieht er dabei nie. Ehrlich dazu: Genau diese Suche ist die Stelle, an der das kostenlose Paket bei 20 Gästen endet; darüber braucht sie ein bezahltes Paket. Der Zeitplan selbst bleibt davon unberührt.

Und was gibt es zu essen?

Im Video geht der Gast von derselben Kachelreihe ins Menü. Für den Ablauf zählt hier vor allem, dass die Frage „was gibt es eigentlich?" nicht mehr am Tisch gestellt wird: Gänge, Fotos und Hinweise wie „vegan" oder „glutenfrei" stehen neben der Uhrzeit, zu der aufgetragen wird. Diese Hinweise sind frei getippte Schlagworte und keine geprüfte Allergenkennzeichnung. Preise bekommt ein Gast nie zu sehen, die bleiben im Adminbereich.

Am Ende des Tages bleibt die Galerie

Der letzte Clip zeigt, wohin dieselbe Event-Seite nach dem Fest führt: in die gemeinsame Galerie, ruhig durchgescrollt. Und nebenbei den Grund, warum ihr Monate vorher anfangen könnt, ohne dass etwas abläuft — die Speicherfrist eures Events hängt an der Galerie, nicht am Anmeldedatum: Sie beginnt mit dem ersten hochgeladenen Bild (in den bezahlten Paketen mit dem zehnten). Ein Zeitplan allein setzt keine Uhr in Gang.

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Häufige Fragen zum Tagesablauf

Müssen unsere Gäste etwas installieren?
Nein. Der Link oder der QR-Code öffnet die Seite im Browser des Handys, auf iPhone wie auf Android. Verteilen müsst ihr ihn allerdings selbst — auf der Karte, als Aushang oder in eurer eigenen Gruppe. Photogala verschickt weder E-Mails noch Nachrichten an eure Gäste.
Was kostet der Tagesablauf?
Der Zeitplan ist in jedem Paket enthalten, auch im kostenlosen, und seine Gästeansicht hat als eine der wenigen keine Gästegrenze. Geld kostet der Rest desselben Tages: Die Gäste-Platzsuche, der Sitzplan-Druck und die persönlichen RSVP-Links enden im kostenlosen Paket bei 20 Gästen; die volle digitale Einladung und der Gästelisten-Export gehören ab Plus (39 €) dazu. Beim Planen und Bauen bremst euch nichts davon.
Können wir den Ablauf als PDF exportieren oder in den Kalender legen?
Nein. Der Zeitplan lässt sich über den Browser drucken, mehr nicht: kein PDF-Export, keine .ics-Datei, kein Kalender-Abo, keine Erinnerung auf dem Handy und keine gestaltete Druckvorlage. Wer den Ablauf im Kalender braucht, trägt ihn dort selbst ein. Der Aushang für die Wand entsteht über das Druckfenster des Browsers und sieht auch danach aus.
Was, wenn sich am Tag selbst etwas verschiebt?
Ihr ändert die Startzeit im Editor; für den Fall, dass der ganze Nachmittag eine halbe Stunde nach hinten rutscht, gibt es „alles verschieben". Wer die Seite danach öffnet, sieht die neue Zeit. Was nicht passiert: Es geht keine Benachrichtigung an eure Gäste. Wer das Handy in der Tasche lässt, erfährt die Änderung nicht von uns, sondern von der Person am Mikrofon.
Wir feiern über zwei Tage — geht das?
Ja. Ihr könnt bis zu 20 Zeitpläne anlegen, jeden mit eigenem Namen und eigenem Datum; die Gäste wechseln oben über Tabs zwischen den sichtbaren. Innerhalb eines Plans dürfen Punkte über Mitternacht hinauslaufen. Die Grenzen: 200 Programmpunkte insgesamt, und die Uhrzeiten sind reine Wanduhrzeit — Zeitzonen kennt das Werkzeug nicht.
Was ist der Unterschied zum Zeitplaner unter /tools/wedding-timeline?
Der Zeitplaner dort ist der Rechner ohne Anmeldung: sechs fertige Vorlagen, Punkte per Drag & Drop verschieben, Lücken und Überschneidungen sehen, drucken. Diese Seite zeigt die andere Hälfte — was eure Gäste am Eventtag davon auf dem Handy sehen. Wer den Ablauf erst einmal grob bauen will, fängt beim Rechner an.

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