Gästeliste & Import

Ihr habt die Liste schon. Sie liegt nur in der falschen Datei.

Namen, Gruppen, Begleitungen, „Hotel gebucht?“, „Bus?“ — ihr importiert eure bestehende Excel-Datei, statt sie abzutippen, und legt die Spalten selbst an. Danach lesen Sitzplan, Menüwahl und Platzkarten aus derselben Liste. Gäste anlegen, importieren und pflegen ist in jedem Paket kostenlos.

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Photogala oder die Excel-Vorlage?

Beides ist eine Tabelle mit Spalten. Der Unterschied zeigt sich erst, wenn andere Werkzeuge mit derselben Liste weiterarbeiten sollen.

Eigene Spalten
Photogala: Text, Zahl, Auswahl, Häkchen oder Datum — bis zu 30 eigene Werte je Gast, mit übersetzbaren Bezeichnungen und Auswahloptionen. Umbenennen oder Umtypisieren verliert die eingetragenen Werte nicht.
Excel-Vorlage: Eine neue Spalte ist in zwei Sekunden getippt, ohne Regeln und ohne Wartezeit. Sie bleibt aber Text in einer Zelle — kein anderes Werkzeug kann etwas damit anfangen.
Bestehende Datei übernehmen
Photogala: Import aus .xlsx, .xlsm, .xls, .csv, .tsv und .txt: Trennzeichen und Spaltenüberschriften werden erkannt, Vor- und Nachname zusammengeführt, Unbekanntes ignoriert. Ein Review-Schritt zeigt vorher, was ankommt.
Excel-Vorlage: Entfällt — die Datei ist die Liste, und sie öffnet sich überall. Dafür beginnt jede weitere Verwendung wieder mit Kopieren und Einfügen.
Begleitungen
Photogala: Jede Begleitung ist ein eigener Eintrag unter dem Hauptgast — mit eigenem Namen, eigener Menüwahl, eigenem Diät-Hinweis, eigenem Sitz und eigener Platzkarte. Bis zu 10 je Gast.
Excel-Vorlage: Meist eine Zahl in der Spalte „+1“. Für Sitzplatz und Karte fehlt genau das, was man braucht: der Name.
Wenn Gäste selbst schreiben
Photogala: Trägt sich ein Gast per Link oder QR ein, landet die Antwort in seiner Zeile. Hat dieser Eintrag bereits geantwortet, entsteht stattdessen ein Dubletten-Kandidat, den ihr im Verwaltungsbereich zusammenführt — eine vorhandene Antwort wird nie überschrieben.
Excel-Vorlage: Jede Antwort tippt ihr selbst nach: aus Chat, Anruf und Sprachnachricht. Ob ein Name zweimal in der Liste steht, merkt die Tabelle nicht.
Sitzplan
Photogala: Derselbe Eintrag, kein zweites Blatt. Auto-Setzen füllt die Tische aus der Liste, überspringt Absagen und hält „zusammen“- und „nicht zusammen“-Regeln ein.
Excel-Vorlage: Zweite Datei, zweiter Stand. Wer absagt, muss an zwei Stellen gelöscht werden.
Menüwahl und Diät
Photogala: Die Wahl steht pro Gang am Gast, der Diät-Hinweis daneben. Die Kopfzahlen fürs Catering stehen damit in derselben Zeile wie der Sitzplatz.
Excel-Vorlage: Eine Spalte je Gang, von Hand gezählt — und nach jeder Änderung neu gezählt.
Platzkarten und Export
Photogala: Name, Tisch, Sitznummer, Gruppe, Menüwahl und Diät füllen die Vorlage automatisch, ein Datensatz je Gast; die Vorlage öffnet ihr aus dem Sitzplan heraus. Gedruckt wird bei eurer Druckerei — Photogala liefert nur die Datei. Sitzplan-Export und Gästelisten-Export hängen an der Gästegrenze, der Listen-Export als Excel, CSV oder PDF zusätzlich am Paket ab Plus.
Excel-Vorlage: Serienbrief im Textprogramm oder abtippen. Dafür bleibt die Datei ohne Konto, ohne Grenze und ohne Paket in eurer Hand — hier gewinnt die Tabelle beim Preis.

Wo die Tabelle besser ist

Wenn ihr wirklich nur eine Namensliste braucht, gewinnt die Tabelle. Kein Konto, keine Internetverbindung, jede neue Spalte in zwei Sekunden, und die Datei liegt auf eurem Rechner — niemand kann sie euch abschalten oder verändern. Dazu gehören drei unbequeme Punkte auf unserer Seite. Erstens: Der Export der Liste als Excel, CSV oder PDF ist erst ab Plus dabei — im kostenlosen Paket führt ihr die Liste online, bekommt sie aber nicht als Datei wieder heraus. Zweitens: Es gibt keinen Import aus Google-, Outlook- oder Handy-Kontakten und keinen Zwei-Wege-Abgleich; Startpunkt ist immer eine Datei oder das Tippen. Drittens: Aus der Liste heraus lässt sich nichts verschicken (siehe die Fragen unten). Photogala lohnt sich erst in dem Moment, in dem aus derselben Liste ein Sitzplan, eine Menüwahl und Platzkarten entstehen sollen.

Sechs Aufnahmen, eine Liste

Sechs Mitschnitte aus einer echten Demo-Hochzeit. Achtet darauf, wie oft dieselben Zeilen wieder auftauchen — einmal getippt, fünfmal weiterverwendet.

Die Tabelle, aus der alle anderen lesen

Die Aufnahme läuft durch die Gästeliste im Verwaltungsbereich: erst nach unten durch die Gäste und ihre Gruppen, dann quer nach rechts durch die Spalten — Zusagestatus, Menüwahl je Gang, Sitzwünsche, Kontakt, Diät-Hinweis und Notiz. Eine Zeile je Gast, kein zweites Blatt. Alles Weitere in dieser Reihe zeigt nur, wer aus dieser einen Zeile liest.

Der Gast füllt seine Zeile selbst

Am Handy: Der Gast tippt Vor- und Nachnamen, bestätigt, dass er dabei ist, und wählt im nächsten Schritt Vorspeise und Hauptgang. Alles, was er einträgt, landet in seiner Zeile der Gästeliste — auch dann, wenn ihr ihn vorher schon angelegt habt. Hat dieser Eintrag bereits geantwortet, entsteht stattdessen ein Dubletten-Kandidat zum Zusammenführen; überschrieben wird nie.

Dieselben Zeilen, jetzt an Tischen

Der Sitzplan speichert keine eigene Namensliste — er liest dieselben Zeilen. In der Aufnahme sind erst nur zwei Paare gesetzt, für die eine „zusammen“- und eine „nicht zusammen“-Regel hinterlegt ist; ein Klick auf „Automatisch setzen“, und die Tische füllen sich in einem Zug aus der Gästeliste. Absagen werden übersprungen. Wie der Plan selbst gezeichnet und gedruckt wird, ist ein eigenes Thema — hier zählt nur, dass dafür nichts abgetippt wird.

Woher die Spalte „Menüwahl“ kommt

Am Handy tippt der Gast auf der Startseite die Kachel „Menü“ und scrollt durch Vorspeise, Hauptgang und Dessert — mit Foto und frei getippten Hinweisen wie „vegan“ oder „glutenfrei“ an jedem Gericht. Dieselben Gerichte stehen bei der Zusage zur Wahl, und die Wahl steht danach als Spalte je Gang am Gast, direkt neben seinem Diät-Hinweis.

Von der Zeile zur Platzkarte

Im Sitzplan öffnet die Aufnahme den Export-Dialog und startet über „Platzkärtchen“ den Vorlagen-Editor. Die Karte ist beim Öffnen bereits gefüllt: Name, Tisch und Platznummer stehen darauf, weil sie aus der Zeile dieses Gastes kommen — ein Datensatz je Gast, kein Serienbrief von Hand. Was aus dem Editor herausfällt, ist eine Datei; den Druck übernimmt eure Druckerei.

Dieselben Gäste, nach der Feier

Zum Schluss ein ruhiger Scroll durch die geteilte Galerie am Handy. Dafür braucht ihr die Liste gar nicht — Fotos laden die Gäste per Link oder QR hoch. Der Grund, warum ihr trotzdem schon Monate vorher an der Liste sitzen könnt, steht unten bei den Fragen.

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Fragen zur Gästeliste

Können wir unsere bestehende Excel-Liste übernehmen?
Ja. Der Import nimmt .xlsx, .xlsm, .xls, .csv, .tsv und .txt. Trennzeichen und Spaltenüberschriften werden automatisch erkannt, auch mehrsprachig; Vor- und Nachname können zusammengeführt werden, und selbst eine Datei ganz ohne Kopfzeile funktioniert. Spalten, die Photogala nicht kennt, werden ignoriert. Vor dem Übernehmen zeigt ein Review-Schritt, was tatsächlich angelegt wird. Nicht möglich ist der Weg über das Adressbuch: Es gibt keinen Import aus Google-, Outlook- oder Handy-Kontakten.
Was bringen eigene Spalten, die es in der Tabelle auch gibt?
Den Unterschied macht der Typ. Eine eigene Spalte ist Text, Zahl, Auswahl, Häkchen oder Datum — „Hotel“, „Bus?“, „Geschenk erhalten“ — und es passen bis zu 30 Werte an einen Gast. Bezeichnungen und Auswahloptionen sind übersetzbar, und wenn ihr eine Spalte später umbenennt oder ihren Typ wechselt, bleiben die eingetragenen Werte erhalten.
Was ist kostenlos, und was kostet Geld?
Die Liste zu führen kostet nichts: Gäste anlegen, importieren, Spalten bauen, Antworten auswerten, den Sitzplan zeichnen und die Einladung bauen sind in jedem Paket frei. Geld kostet erst das Ausliefern. Fünf Aktionen hängen an der Gästegrenze — die öffentliche Platzsuche für Gäste, Sitzplan-Export und Druck, persönliche RSVP-Links, die volle digitale Einladung und der Export der Gästeliste. Kostenlos gilt das bis 20 Gäste, danach Plus (39 €) bis 75 Gäste, Premium (69 €) bis 250 und Deluxe (119 €) ohne Gästegrenze. Der Export der Liste als Excel, CSV oder PDF ist zusätzlich ein eigenes Recht, das erst ab Plus dabei ist.
Wie viele Gäste passen in die Liste?
Bis zu 1000 Einträge — eine technische Obergrenze, die in jedem Paket gleich ist. Begleitungen sind eigene Einträge und zählen voll mit. Daneben gelten: 30 eigene Spaltenwerte je Gast, bis zu 20 Menüwahlen und bis zu 3 Sitzwünsche. Nicht verwechseln mit der Gästegrenze des Pakets: Die entscheidet nur, ab wann ausgeliefert werden darf, nicht, wie viele Namen in der Liste stehen dürfen.
Verschickt Photogala Einladungen oder Erinnerungen an unsere Gäste?
Nein, und das soll hier nicht kleingeredet werden: Es gibt keinen Versandkanal Richtung Gästeliste — keine Gäste-E-Mail, kein SMS, kein WhatsApp und keine automatische Erinnerung an alle, die noch nicht geantwortet haben. Ihr verteilt Link und QR-Code selbst, per Messenger, auf der gedruckten Karte oder auf dem Tisch. Die persönlichen RSVP-Links könnt ihr als Liste aus Name und Link exportieren und dann selbst verschicken — dieser Export gehört allerdings zu den fünf Auslieferaktionen und ist ab dem 21. Gast an ein bezahltes Paket gebunden.
Wie werden Begleitpersonen geführt?
Eine Begleitung ist ein vollwertiger Eintrag, verknüpft mit dem Hauptgast. Sie hat einen eigenen Namen, eine eigene Menüwahl, einen eigenen Diät-Hinweis, einen eigenen Sitz und eine eigene Platzkarte. Pro Gast lassen sich bis zu 10 Begleitungen zulassen; sie zählen wie alle anderen Gäste in die Grenzen mit.
Sehen unsere Gäste die Gästeliste?
Nein. Die Liste ist ausschließlich für Verwaltende und wird nie über die Gästeseiten ausgeliefert. Es gibt bewusst keinen öffentlichen „Wer kommt“-Link und keine Namensauswahl zum Anklicken. Trägt sich ein Gast per QR selbst ein, bekommt er nie zurückgemeldet, ob sein Name auf einen bestehenden Eintrag getroffen hat. Namen findet nur die Platzsuche am Eventtag — und die zeigt dem Suchenden Tisch und Platz zu seinem eigenen Namen, statt jemanden aufzulisten.
Können wir ein Jahr vor der Hochzeit anfangen?
Ja, und das kostet keine Laufzeit. Die Speicherdauer eures Events beginnt nicht mit der Registrierung, sondern erst mit dem ersten Foto in der Galerie (in den bezahlten Paketen mit dem zehnten). Ihr könnt also Monate vorher die Liste aufbauen, importieren, Tische stellen und das Menü anlegen, ohne dass eine Uhr läuft. Sie startet erst, wenn die ersten Bilder hochgeladen werden.

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