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Budget

Das Budget beantwortet die Frage, die bei jeder Planung als Erstes kommt: Was kostet das Ganze? Es ist kein leeres Tabellenblatt – es rechnet mit den Daten, die in deinem Event schon stehen. Wie viele Gäste zugesagt haben, wie viele Tische im Sitzplan liegen, wie lange ein Programmpunkt dauert: All das wird zur Menge einer Kostenposition. Ändert sich die Zahl, ändert sich die Summe.

Der Editor hat vier Abschnitte: Übersicht, Positionen, Fahrplan und Einstellungen.

Oben stehen die vier Zahlen, um die es geht:

  • Budget – der Betrag, den du dir vorgenommen hast. Ist noch keiner gesetzt, steht dort Budget festlegen; der Assistent bietet dir seine Schätzung mit … übernehmen an, auf Wunsch inkl. Puffer.
  • Geschätzt – was die aktuelle Liste zusammengerechnet kostet.
  • Gebucht – was davon schon verbindlich ist.
  • Rest bzw. Deckungsbeitrag – was übrig bleibt.
Budget-Kopf mit Aktiv-Schalter, den vier Bereichen, Export, Assistent und den vier Kennzahlen
Der Kopf des Budgets — in allen vier Bereichen gleich: ① der Schalter Aktiv nimmt das Tool aus deiner Planung, ohne etwas zu löschen. ② die vier Bereiche Übersicht, Positionen, Fahrplan und Einstellungen. ③ Export und Import — CSV, XLSX, PDF und das Einlesen einer bestehenden Liste. ④ Assistent startet die Fragen erneut. ⑤ die vier Kennzahlen Budget, Geschätzt, Gebucht und Rest — hier −900,00 €, das Event liegt also 900 € über dem Vorsatz.

Darunter liegt das Band Erwartete Kosten mit Kosten pro Gast, der Vollständigkeit in Prozent und dem Hinweis, wie viele Positionen noch ohne Betrag sind. Unter Gerechnet mit Annahmen siehst du jederzeit, womit gerechnet wurde, solange echte Daten fehlen – etwa „2 Personen je Einladung“ oder „8 Gäste je Tisch“.

Ein Regler, der die Gästezahl probeweise verändert. Du siehst sofort, was eine andere Gästezahl kosten würde, ohne etwas an deinen Daten zu ändern. Zurück auf … stellt den echten Stand wieder her.

Was-wenn-Regler auf plus drei Gäste mit dem Ergebnissatz darunter
① der Regler verschiebt die Gästezahl um bis zu fünf nach oben oder unten — hier auf +3 gezogen. ② der Ergebnissatz rechnet sofort mit: „Bei 53 Gästen statt 50: 31.482,00 € (+1.782,00 €)“. ③ die Annahmen, auf denen die Rechnung steht — 50 zugesagt · 0 offen und 594,00 € pro Gast. Zurück auf 50 rechts oben stellt den echten Stand wieder her; an deinen Daten ändert der Regler nichts.

Hast du auch Einnahmen erfasst, rechnet das Budget aus, ab wie vielen Gästen es kostendeckend ist. Kann die Gästezahl das nicht ausgleichen, sagt es das ausdrücklich statt eine schöne Zahl zu erfinden.

Legt eine Einnahme-Position an, die mit deiner Gästezahl mitwächst – für Feiern, bei denen die Gäste sich beteiligen. Das Tool schlägt dir einen Betrag pro Person vor.

Eine Liste konkreter Lücken statt eines Fragezeichens. Typische Meldungen und was sie bedeuten:

  • Die Gästeliste ist leer – gästeabhängige Mengen stehen auf 0.
  • Der Sitzplan fehlt oder wurde geändert – die Menge kommt nicht mehr an.
  • Ein verknüpfter Programmpunkt existiert nicht mehr oder dauert 0 Minuten.
  • Kein Gast hat eine Altersgruppe – Kinderpreise lassen sich nicht berechnen.
  • Das Angebot deckt weniger Gäste ab, als du planst.
  • Im Menü fehlen Preise.
  • Es wurde mehr bezahlt als geplant.

Jede Meldung hat Anzeigen (springt zur Position) und, wo möglich, Übernehmen – das setzt die Korrektur direkt um.

Assistent mit den Anlass-Kacheln und der Frage nach der Gästezahl
① die Anlass-Kacheln — der passende Anlass ist vorausgewählt und mit Passt zu deinem Event beschriftet; Kacheln mit dem Zusatz Checkliste ohne Richtwerte legen nur die Struktur an, ohne Beträge. ② die Gästezahl, aus der alle gästeabhängigen Mengen entstehen. Darunter folgen die Detailfragen — Fotograf, Übernachtung, Anspruch und so weiter; jede Antwort ändert die Vorschau sofort.
  1. Budget erstellen öffnet den Assistenten. Später heißt der Knopf Assistent und du kannst ihn jederzeit erneut laufen lassen.

  2. Beantworte die Fragen: Was für ein Anlass?, Mit wie vielen Gästen rechnest du? (mit … aus der Gästeliste übernehmen, wenn dort schon Gäste stehen), davon Kinder und den Anspruchsparsam, üblich oder gehoben. Unter Preise für wählst du die Region.

  3. Vorschau berechnen zeigt dir vorab, was passiert: wie viele Positionen neu dazukommen, aktualisiert werden, bleiben oder ausgeblendet werden.

  4. Übernehmen schreibt die Liste.

Unteres Ende des Assistenten mit Ergebniszeile, Kategorievorschau und dem Knopf Übernehmen
Das untere Ende des Assistenten: ① die Ergebniszeile mit Summe, realistischer Spanne und der Zählung „46 neu · 0 aktualisiert · 0 bleiben · 0 raus“. ② die Vorschau je Kategorie — was angelegt würde, mit Anzahl und Summe. ③ Übernehmen schreibt die Liste, Abbrechen verwirft sie und lässt dein Budget unverändert.

Willst du nur die Struktur ohne Zahlen, wähle Checkliste ohne Richtwerte. Für manche Event-Arten gibt es noch keine Richtwerte – dann kommt die Liste bewusst ohne Beträge.

Die eigentliche Kostenliste. Standardspalten: Position, Menge, Einzelpreis, Summe, Status und Buchen bis.

Werkzeugzeile über der Positionstabelle mit Suche, Spalten, Gruppierung und Position hinzufügen
Die Werkzeugzeile über der Tabelle: ① das Suchfeld über Position, Dienstleister und Notiz. ② Spalten blendet Spalten ein und aus. ③ Nach Kategorie gruppieren teilt die Liste in Blöcke mit Zwischensumme. ④ Position hinzufügen legt eine neue Zeile an — innerhalb einer Kategorie geht das auch über + Position in „…“ unter dem jeweiligen Block.

Jede Zeile trägt vier Bedienelemente, die leicht zu übersehen sind: den Mengen-Chip, die Status-Auswahl, das Fristfeld Buchen bis und ganz rechts die drei Zeilenknöpfe.

Nahaufnahme einer Tabellenzeile mit Mengen-Chip, Status, Frist und den drei Zeilenknöpfen
Eine Zeile von links nach rechts: ① die Menge — der Chip nennt Zahl und Herkunft („1 fest“) und öffnet auf Klick Woher kommt diese Menge?; ein Kettensymbol steht für eine Menge aus einem anderen Tool, ein Stift für einen eigenen Wert. ② der Status von *offen* bis *storniert*. ③ Buchen bis — dieselbe Frist, die im Fahrplan auftaucht. ④ die drei Zeilenknöpfe: Detailbereich aufklappen (der blaue Punkt heißt, dass dort schon Angebote oder Zahlungen liegen), ausblenden, löschen.

Das ist der Kern des Tools. Statt eine Zahl einzutippen, wählst du, wovon die Menge abhängt:

Treiber Menge kommt aus
einmalig fester Wert
je Gast / je Erwachsenem / je Kind Gästeliste
je Einladung Haushalte der Gästeliste
je Tisch / je Platz Sitzplan
je Stunde Zeitplan
je Nacht, je Stück, je Dienstleister eigener Wert
je Gruppe / je Gruppenmitglied Gruppen der Gästeliste
je Menüauswahl Menü
1 je n Gäste Verhältnis, z. B. eine Bedienung je 20 Gäste

Bei gästeabhängigen Positionen wählst du zusätzlich, wer zählt: zugesagt, zugesagt + offen oder alle eingeladenen. Verknüpfte Positionen tragen den Hinweis Kommt aus einem anderen Tool – ihre Menge ist nicht direkt tippbar, weil sie sich sonst beim nächsten Datenwechsel wieder ändern würde.

Der Chip in der Spalte Menge ist ein Knopf: Ein Klick öffnet Woher kommt diese Menge? — dort stellst du Berechnen nach ein und siehst in einem Satz, wie die aktuelle Zahl zustande kommt.

Aufgeklapptes Mengen-Menü mit Erklärung, Treiberauswahl und Mengenfeld
Der Mengen-Chip einer Zeile, aufgeklappt: ① die Erklärung — hier *Feste Menge: 1*; bei verknüpften Positionen steht dort, aus welchem Tool die Zahl kommt und wie sie gerechnet wird (etwa „51 Gäste aus der Gästeliste (zugesagt)“). ② Berechnen nach — die Liste der Treiber von *einmalig* über *je Gast*, *je Tisch*, *je Stunde* bis *1 je n Gäste*. ③ Menge — das Zahlenfeld gibt es nur bei *einmalig* und *je Stück*; bei allen verknüpften Treibern steht hier stattdessen Eigene Menge eintragen, und Wieder automatisch berechnen hängt die Zeile zurück an ihr Tool.

Im Preisfeld geht ein fester Betrag oder eine Spanne – schreib einfach 1800-2400. Solange du keinen eigenen Betrag hast, steht dort die Schätzung für deine Region als Vergleich.

offen · angefragt · Angebot da · gebucht · angezahlt · bezahlt · storniert. Über Status für Auswahl … setzt du ihn für mehrere Zeilen auf einmal.

Angebote, Zahlungen, Dienstleister klappt zu jeder Position drei Blöcke auf:

  • Angebote – mehrere Angebote je Position, je gesamt oder je Einheit, mit gilt für (für wie viele Gäste das Angebot gilt). Das ausgewählte Angebot bestimmt den Betrag der Position.
  • Zahlungen – Teilzahlungen mit Datum und Bezeichnung (etwa „Anzahlung“). Darunter Bezahlt, Restzahlung und gegebenenfalls Überzahlt.
  • Dienstleister & Notizen – Name, Kontakt, Link, Kostenstelle, USt in Prozent (Betrag brutto oder netto), Stornogebühr und Bezahlt aus (siehe Töpfe).

Wie in der Gästeliste: Spaltentitel anklicken zum Sortieren, Filtern, Ausblenden oder links Fixieren, Spaltentitel ziehen zum Verschieben. Dazu Nach Kategorie gruppieren, das Suchfeld über Position, Dienstleister, Notiz, Filter zurücksetzen und Layout zurücksetzen. Unten steht die Gesamtkosten-Zeile; bei gesetztem Filter zusätzlich die Summe der gezeigten Positionen.

Nicht mehr benötigte Positionen musst du nicht löschen – Ausblenden nimmt sie aus der Rechnung, Ausgeblendete zeigen holt sie zurück.

Alle Fristen in einer Zeitachse: wann was gebucht und wann was bezahlt sein muss. Überfällige Punkte sind als solche markiert, ein Klick springt zur Position, Als bezahlt markieren erledigt sie direkt.

Fahrplan mit Frist, Status einer Buchung und dem Knopf Bezahlt bei einer Rate
Der Fahrplan, chronologisch: ① die Frist — direkt im Feld änderbar und dieselbe wie Buchen bis in der Tabelle. ② der Status einer anstehenden Buchung, hier *Angebot da*. ③ der Knopf Bezahlt — bei Zahlungsraten steht statt der Status-Auswahl dieser Knopf, ein Klick hakt die Rate ab. Ein Klick auf den Namen springt zur Position.
  • Währung – ein Wechsel rechnet nichts um, es ändert sich nur das Symbol.
  • Region – steuert, welche Richtwerte gelten. Deine eigenen Beträge bleiben unberührt.
  • Geplante Gästezahl – die Annahme, solange die Gästeliste leer ist. Sobald echte Gäste drinstehen, wird sie ignoriert; das Tool sagt dir das auch.
  • Puffer – ein Prozentsatz für Unvorhergesehenes.
  • Netto/Brutto – ob deine Beträge mit oder ohne Umsatzsteuer erfasst sind. Umgestellt wird nur die Vorgabe für neue Positionen; bestehende Beträge werden nicht umgerechnet.
  • Kategorien – die Gliederung deiner Liste, jederzeit erweiterbar.
  • Wer zahlt – Töpfe für mehrere Zahler, jeder mit seinem Beitrag. Jede Position lässt sich einem Topf zuordnen; so siehst du, wer wie viel trägt.
  • Eigene Spalten – Vertragsnummer, Ansprechpartner, eigene Bewertung. Typen: Text, Zahl, Betrag, Datum, Auswahl, Häkchen. Sie erscheinen im Detailbereich jeder Position und im Export. Eine gelöschte Spalte nimmt ihre Werte nicht mit – sie sind wieder da, wenn du die Spalte zurückholst.
Einstellungen des Budgets mit Gesamtbudget, Währung, Preisregion, Gästezahl, Puffer und Netto-Schalter
Die sechs Vorgaben für das ganze Budget: ① Gesamtbudget — der Betrag, gegen den gerechnet wird. ② Währung — ein Wechsel rechnet nichts um, nur das Symbol ändert sich. ③ Preisregion — bestimmt die Richtwerte, deine eigenen Beträge bleiben unberührt. ④ Geplante Gästezahl — greift nur, solange die Gästeliste leer ist (hier stehen schon 52 Einträge, also zählen die). ⑤ Puffer in Prozent für Unvorhergesehenes. ⑥ Netto rechnen — ändert nur die Vorgabe für neue Positionen, bestehende Beträge werden nicht umgerechnet.

Ein Link zum Ansehen – ohne Konto, ohne Bearbeiten. Wer ihn hat, sieht Summen, Kategorien und Fristen. Mit Dienstleister und Konditionen verbergen bleiben Namen und Preise deiner Anbieter außen vor. Neuen Link erzeugen macht den alten sofort ungültig, Link deaktivieren schaltet ihn ganz ab.

Bestehende Listen lassen sich importieren. Der Export enthält Positionen, Kategorien, Mengen mit ihrer Herkunft, Netto/Brutto, Zahlungsplan und die Zusammenfassung – als Tabelle oder als PDF.

Das Budget zieht Zahlen aus vier Werkzeugen. Je vollständiger die sind, desto belastbarer die Summe:

  • Gästeliste – Gästezahl, Zusagen, Gruppen, Altersgruppen, Menüwahl
  • Sitzplan – Tische und Plätze
  • Zeitplan – Dauer von Programmpunkten
  • Menü – Preise je Gang

Deshalb lohnt es sich, das Budget erst anzulegen, wenn Gästeliste und Sitzplan stehen – oder den Assistenten nach jeder größeren Änderung noch einmal laufen zu lassen.