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Karten-Ansicht

Die Karten-Ansicht zeigt dir auf einen Blick, wo die Fotos deines Events aufgenommen wurden. Sie ist ein Ansichts-Modus innerhalb der Galerie – du wechselst also nicht auf eine eigene Seite, sondern schaltest die Galerie von der Rasteransicht auf die Karte um.

Karten-Ansicht mit drei Markierungen: Info, Foto-Gruppe, Zoom
Jedes Foto mit Standort erscheint genau dort, wo es aufgenommen wurde. ① Karteninformationen, ② eine Foto-Gruppe — die Zahl sagt, wie viele Aufnahmen dort liegen; ein Tipp darauf öffnet die Vorschau unten (die Karte zoomt dabei nicht), ③ Zoom hinein und heraus sowie „Ansicht zurücksetzen“.

Auf der Karte landen nur Fotos, bei denen beim Aufnehmen Standort-Infos (GPS) gespeichert wurden. Deshalb ist die Karte oft kleiner als die volle Galerie – das ist normal (mehr dazu weiter unten).

  1. Öffne die Galerie deines Events.

  2. Tippe in der Galerie-Werkzeugleiste auf Karte (Symbol: aufgeschlagene Landkarte) – nicht auf Filter.

    Am Computer (breites Fenster) liegt die Schaltfläche Karte direkt sichtbar in der Leiste.

    Galerie-Leiste mit markierter Karte-Schaltfläche
    Am Computer liegt der Karte-Knopf direkt in der Werkzeugleiste – dort tippst du, nicht auf Filter.

    Auf dem Handy oder in schmalen Fenstern ist die Leiste zu kurz dafür: Dort findest du den Eintrag Karte im ⋮-Überlauf-Menü (Drei-Punkte-Symbol rechts neben dem Hochladen-Knopf).

    Geöffnetes Drei-Punkte-Menü in der Galerie mit markiertem Eintrag Karte
    Am Handy: Tippe auf rechts neben dem Hochladen-Knopf – im Menü liegt Karte zwischen „Fotowand“ und „Papierkorb“.
  3. Die Galerie schaltet auf die Karten-Ansicht um. Derselbe Knopf heißt jetzt Raster – tippe ihn erneut, um zur gewohnten Rasteransicht zurückzukehren.

    Kartenansicht mit markiertem Raster-Knopf
    Zurück zur Rasteransicht: Am Computer steht Raster in der Leiste, am Handy im -Menü an derselben Stelle, an der vorher Karte stand.

Jedes Foto mit Standort erscheint als Markierung an seinem Aufnahmeort. Es gibt drei Arten von Markierungen:

  • Foto-Marker – das Foto selbst als kleines gerahmtes Vorschaubild mit einer Zeiger-Spitze. Das ist der Normalfall.
  • Pin-Marker – ein klassischer Standort-Pin. Erscheint, wenn (noch) kein Vorschaubild geladen ist.
  • Geschätzte Position – ein Marker mit gestricheltem Rahmen und einem -Abzeichen. Er zeigt eine ungefähre, keine exakte Position (siehe Ungefähre Positionen).

Liegen mehrere Fotos nah beieinander, fasst die Karte sie zu einer Gruppe zusammen – erkennbar an einem Vorschaubild mit einer Zahl in der Ecke (wie viele Fotos dort liegen).

Karte mit mehreren Foto-Gruppen, eine davon markiert
Drei Gruppen in Wien: Die markierte Gruppe fasst 7 Fotos zusammen. Ein Tipp darauf öffnet die Vorschau am unteren Rand – die Karte springt dabei nicht.

„Nah beieinander“ misst die Karte in Bildschirm-Pixeln, nicht in Metern: Ganz herausgezoomt werden Marker im Umkreis von rund 120 Pixeln zusammengefasst, auf Straßenzoom nur noch 30 Pixel. Deshalb lösen sich die Gruppen beim Hineinzoomen auf – aus einem Vorschaubild mit „7“ werden sieben einzelne Foto-Marker.

Stark hineingezoomte Karte, in der die Gruppe in einzelne Foto-Marker zerfällt
Dieselbe Gruppe, weit hineingezoomt: Statt einer Zahl siehst du jedes Foto einzeln an seinem Aufnahmeort. Der markierte Marker ist eines dieser Einzelfotos.

Anders als bei einer klassischen Karten-Sprechblase öffnet ein Tipp auf eine Markierung kein Popup am Marker, sondern ein Vorschau-Panel am unteren Rand.

  1. Tippe auf eine Gruppe oder eine einzelne Markierung.

    • Bei einer Gruppe zeigt das Panel alle Fotos dieser Gruppe in zeitlicher Reihenfolge. Die Kopfzeile zeigt mit, wie viele geladen sind (z. B. „12 / 40 Fotos“).
    • Bei einem einzelnen Foto-Marker zeigt das Panel das Foto plus die Nachbarfotos im Umkreis von rund 30 Metern – nicht nur das eine Bild. So verpasst du nichts, was direkt daneben aufgenommen wurde.
    Karte mit geöffnetem Vorschau-Panel am unteren Rand und drei Fotos nebeneinander
    Ein Tipp auf die Gruppe öffnet unten das Vorschau-Panel. Die Kopfzeile zählt mit: „3 / 3 Fotos“ – links davon das Standort-Symbol, rechts das X zum Schließen.
  2. Scrolle im Panel horizontal durch die Fotos. Weitere Bilder werden beim Scrollen automatisch nachgeladen (kurz erscheinen Platzhalter).

  3. Tippe auf ein Foto im Panel, um es im Vollbild zu öffnen. Von dort aus kannst du wie gewohnt weiterblättern, liken, kommentieren oder teilen.

    Foto im Vollbild mit sichtbaren Bedienelementen
    Aus dem Vorschau-Panel geht es direkt ins Vollbild. ① die Symbolleiste oben rechts – am Rechner mit Gefällt mir, Kommentare, Diashow, dem Drei-Punkte-Menü, Vollbild und Schließen, am Handy nur mit Diashow, Menü und Schließen, ② Details blendet Titel, Album und Aufnahmedaten ein, ③ der Pfeil zum nächsten Foto – am Handy kannst du stattdessen wischen. Gefällt mir und Kommentare sitzen am Handy unten neben Details.
  4. Das Panel schließt du über das X oben rechts (Vorschau schließen).

Die Karte hat eigene Gesten, damit normales Seiten-Scrollen sie nicht ungewollt verschiebt oder zoomt.

Kartenansicht mit den drei Schaltflächen oben rechts markiert
Die drei Schaltflächen oben rechts: ① + vergrößert, ② verkleinert, ③ Ansicht zurücksetzen, um alle Fotos anzuzeigen. Das dritte Symbol sieht aus wie „Vollbild“, springt aber zurück auf den Gesamtbereich aller Fotos.
  • Verschieben: linke Maustaste halten und ziehen.
  • Zoomen: Strg + Scrollrad (am Mac Cmd + Scrollrad).
  • Scrollst du ohne Strg über der Karte, passiert nichts – weder zoomt die Karte, noch scrollt die Seite darunter weg. Stattdessen erscheint für rund zwei Sekunden der Hinweis „Verwenden Sie Strg + Scrollen, um die Karte zu zoomen“.
Karte mit dem eingeblendeten Hinweis Verwenden Sie Strg + Scrollen
Scrollen ohne Strg blendet diesen Hinweis in der Bildmitte ein. Er verschwindet nach etwa zwei Sekunden von selbst und bleibt danach acht Sekunden lang weg, damit er nicht bei jedem Scrollen erneut aufpoppt.
  • Verschieben und zoomen erfordert zwei Finger. Mit einem Finger über die Karte zu streichen scrollt die Seite – dabei erscheint der Hinweis „Verwenden Sie zwei Finger, um die Karte zu bewegen und zu zoomen“.
  • Zoomen: mit zwei Fingern auf- und zuziehen (Pinch).
  • Die + / −-Schaltflächen funktionieren auch am Handy.
Karte am Handy mit dem Hinweis Verwenden Sie zwei Finger
Wischst du mit einem Finger über die Karte, erscheint dieser Hinweis. Er taucht erst auf, wenn der Finger sich wirklich bewegt – ein normaler Tipp auf ein Foto löst ihn nicht aus.

Hast du dich verirrt, tippe auf die dritte Schaltfläche oben rechts („Ansicht zurücksetzen, um alle Fotos anzuzeigen“). Die Karte fliegt zurück auf den Gesamtbereich aller Fotos.

Oben links liegt ein kleines i-Symbol („Karteninformationen anzeigen“). Tippe es an, um eine Info-Karte aufzuklappen. Sie zeigt:

  • Wie viele Bilder im aktuellen Ausschnitt sind.
  • Falls keine sichtbar sind: „Keine Fotos in diesem Bereich“ mit dem Hinweis „Verschieben Sie die Karte, um Fotos an anderen Orten zu sehen“.
  • Den Dauerhinweis „Nur Fotos mit aktiviertem Standort werden angezeigt“.
Aufgeklappte Info-Karte oben links mit der Anzahl der Bilder in Ansicht
Die aufgeklappte Info-Karte: „23 Bilder in Ansicht“ und darunter der Dauerhinweis „Nur Fotos mit aktiviertem Standort werden angezeigt“. In diesem Beispiel hat der Gastgeber keine geschätzten Positionen freigegeben – deshalb fehlt hier die Checkbox, die du im nächsten Abschnitt siehst.

Der Zähler ist an den sichtbaren Ausschnitt gekoppelt: Verschiebst du die Karte, zählt er neu. Landest du in einer Gegend ohne Fotos, wechselt die Überschrift.

Karte in einer Gegend ohne Fotos mit der Meldung Keine Fotos in diesem Bereich
Nördlich von Wien liegt kein einziges Foto – die Info-Karte meldet „Keine Fotos in diesem Bereich“ und schlägt vor, die Karte zu verschieben. Das ist keine Fehlermeldung, sondern nur der leere Ausschnitt.

Über das X („Informationen schließen“) klappst du die Karte wieder zu.

Manche Geräte oder Browser (z. B. bestimmte Android-Web-Uploads) entfernen die GPS-Daten aus Fotos. Wenn der Host es aktiviert hat, kann Photogala für solche Fotos einen geschätzten Standort ableiten – etwa aus Fotos, die kurz davor oder danach am selben Ort aufgenommen wurden.

In der aufgeklappten Info-Karte findest du dann die Checkbox Ungefähre Positionen anzeigen mit einem Zähler (≈ n).

Info-Karte mit markierter Checkbox Ungefähre Positionen anzeigen
Die Checkbox sitzt unter dem Dauerhinweis; `(≈ 2)` sagt, wie viele geschätzte Fotos es gibt. Hier steht sie auf aus – der Zähler oben zählt deshalb nur die exakt verorteten Fotos.

Setz den Haken, um die geschätzten Fotos einzublenden. Sie erscheinen mit gestricheltem Rahmen und -Abzeichen, sodass du sie auf einen Blick von exakten GPS-Fotos unterscheidest.

Hineingezoomte Karte mit einem markierten Foto-Marker mit gestricheltem Rahmen und ≈-Abzeichen
Haken gesetzt: Der Zähler springt von 21 auf 23 Bilder, und zwei Marker kommen mit gestricheltem Rahmen und -Abzeichen dazu. Nimm den Haken wieder heraus, wenn du nur exakte GPS-Fotos sehen möchtest.

Hat dein Event Fotos an mehreren Zeitpunkten, erscheint unten eine Timeline – eine kleine Zeitleiste, mit der du den Verlauf des Events wie eine Reise nacherleben kannst.

Zeitleiste am unteren Rand der Karte mit markiertem Play-Knopf und Datumsbeschriftungen
Die Zeitleiste am unteren Rand: ① der runde Knopf Reise abspielen, ② die Datumsbeschriftungen – links der Start, in der Mitte (fett) die aktuelle Position, rechts das Ende. Dazwischen liegen die Achse und die Segment-Punkte.
  1. Tippe auf den runden Play-Knopf Reise abspielen. Die Karte spielt die Stationen in diskreten Stopps ab: Jeder Schritt blendet eine ganze Station (alle ihre Fotos plus die Etappe dorthin) ein. Die Tour dauert insgesamt rund 12 Sekunden, jede Station bleibt aber mindestens 1,4 Sekunden stehen – bei vielen Stationen wird die Tour also entsprechend länger.

  2. Derselbe Knopf wird zu Pause – damit hältst du jederzeit an. Bist du am Ende angekommen, startet ein erneuter Tipp die Reise wieder von vorne.

  3. Ziehe den Schieberegler manuell durch die Reise („Durch die Reise scrollen“). Es werden nur Fotos bis zum gewählten Zeitpunkt angezeigt. Sobald du ziehst, stoppt das automatische Abspielen.

  4. Entlang der Achse liegen Segment-Punkte – jeder steht für den Beginn einer Station. Tippe einen an, um direkt dorthin zu fliegen; ein Tooltip zeigt Datum und Fotoanzahl (z. B. „27. Feb. · 8“).

    Zeitleiste mit markiertem Segment-Punkt auf der Achse
    Die kleinen Punkte auf der Achse sind die Stationen. Ihr Abstand bildet die echten Zeitabstände ab – eine lange Pause wird zur langen Lücke.
  5. Die Datums-Beschriftungen zeigen links den Start, in der Mitte (fett) die aktuelle Position und rechts das Ende. Sie nennen nur Tag und Monat – bei einem eintägigen Event steht deshalb dreimal dasselbe Datum.

  6. Während gefiltert wird, erscheint rechts ein KreispfeilAlle Fotos anzeigen – der die Zeit-Auswahl aufhebt und wieder alle Fotos zeigt.

    Karte mit auf ein Drittel gezogenem Regler und markiertem Kreispfeil
    Der Regler steht auf gut einem Drittel: Auf der Karte ist nur noch die erste Station zu sehen, und die mittlere Datumsangabe springt auf den gewählten Zeitpunkt. Der markierte Kreispfeil rechts holt alle Fotos zurück – er erscheint nur, solange gefiltert wird.

Zwischen den chronologischen Stationen zeichnet die Karte eine gestrichelte Linie mit Richtungspfeilen pro Etappe. Die Route erscheint erst ab zwei Stationen.

Karte mit gestrichelter Reiseroute zwischen drei Stationen und markiertem Richtungspfeil
Die gestrichelte Route verbindet die drei Stationen der Hochzeit. Der markierte Pfeil in der Mitte einer Etappe zeigt die Richtung, in der gereist wurde.

Ein paar Feinheiten:

  • Kurze Etappen bekommen keinen Pfeil. Maßstab ist der Abstand auf dem Bildschirm: Liegen zwei Stationen weniger als etwa 90 Pixel auseinander, bleibt die Linie pfeillos – zoomst du hinein, taucht der Pfeil auf.
  • Ein Weg, der hin und zurück gegangen wurde, erscheint als schlichte Linie ohne Pfeil.
  • Was als eigene Station gilt, hängt vom Zoom ab. Der Umkreis wächst mit jeder Zoomstufe nach außen: rund 250 Meter im Straßenzoom, 600 Meter im Grätzel, 2 km in der Stadtansicht, 8 km in der Regionansicht und bis zu 400 km in der Weltansicht. Reingezoomt sind Kirche und Restaurant also getrennte Stationen, rausgezoomt verschmelzen sie zu „Wien“.
  • Zusätzlich zählt die Zeit: Mehr als fünf Stunden Pause starten eine neue Station, auch wenn du am selben Ort geblieben bist.